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Lebensqualität des Ceresio
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Mehr Lebensqualität auf dem See
Der Ceresio (im ursprünglichen Tessiner Dialekt bedeutet das "See der Kirschbäume") ist ein internationaler See von zirka 50 Quadratkilometern (60% in der Schweiz und 40% in Italien). Die mittlere Breite ist etwa ein Kilometer, die Tiefe bis 288 Meter im nördlichen Becken zwischen Gandria und Santa Margherita. Der See hat keine wichtigen Aus- und Zuflüsse ausser der Tresa, welche in den Lago Maggiore führt.
Als ganz am Anfang der siebziger Jahre das allgemeine Badeverbot für den Luganersee in Kraft trat, führte dies zu einem schlimmen Verlust an Ansehen für den Tourismus in Lugano und mit einem Rückgang der Übernachtungen in der Gegend von 25% innerhalb von 3 Jahren. Von dieser Krise wurde die Schifffahrtsgesellschaft in gleichem Masse betroffen.
Das Baden im See ist für den Tourismus von höchster Wichtigkeit. Im schweizerischen Seebecken kann man seit 1996, in 100% der Badestrände wieder baden, dies sogar gemäss der strengen EU Vorschriften.
Heute beziehen sogar neun anliegende Gemeinden das Trinkwasser aus dem Ceresio. Diese sind: Vico Morcote, Barbengo, Cassarate, Viganello, Castagnola, Aldesago, Brè, Paradiso und Gandria (Untersuchungsergebnis des Kantonalen Labors für Hygiene).